I Nemici del Drake. Enzo Ferrari e le scuderie inglesi

02/04/2026 –  11/10/2026

ma Die größte und umfassendste Ausstellung, die jemals den britischen Rennställen gewidmet wurde, die zwischen den 1960er- und 1980er-Jahren Enzo Ferrari herausforderten: Gezeigt werden 23 Fahrzeuge, Dokumente, Memorabilien und Fotografien, die die britische Revolution im Motorsport während der Zeit des Swinging London erzählen. Kuratiert von Carlo Cavicchi und Mario Donnini mit Maurizio Cilli.

Vom historischen Wendepunkt mit dem Ferrari 246 und dem Cooper T51 bis zur Etablierung einer neuen Ära mit dem Brabham BT20 und dem Cooper T81-Maserati, über die radikalen Innovationen des Lotus 72, Lotus 56B und March 701 sowie den technischen Höhepunkt, verkörpert durch den Tyrrell 006, den McLaren M23 und den Shadow DN1: eine Phase beispielloser Experimentierfreude, die in den visionären Modellen March 761, March 2-4-0 und Brabham BT45 ihren Ausdruck findet und sich mit dem Theodore TR1, dem Arrows A2 und dem Williams FW07 zu neuen Konstruktionsphilosophien weiterentwickelt.

Der Rundgang führt weiter zu den extremsten und umstrittensten Lösungen des Lotus 88B und zur Kraft des Turbozeitalters, verkörpert durch den Brabham BMW BT54. Seinen idealen Abschluss findet er in der Modernität des McLaren MP4/5 und in dem technologischen Wendepunkt, den der Ferrari 640 einleitete und der auf seine Weise Ferraris Kapitulation markierte, da das Fahrzeug in England entworfen wurde.


Zu sehen sind außerdem 28 Helme, 4 Rennanzüge — getragen von Jim Clark im Jahr 1965, von Jackie Stewart und Vittorio Brambilla im Jahr 1972 sowie von Riccardo Patrese im Jahr 1978 —, außerdem Rennprogramme, jeweils eines pro Jahr von 1958 bis 1988, die jeweils von einem anderen Grand Prix auf den fünf Kontinenten stammen, sowie der Ford-Cosworth-DFV-Motor, der als „eine Revolution mit gezündeten Zündkerzen“ bezeichnet wurde. Er wurde 1967 von Keith Duckworth und Mike Costin mit der weitsichtigen Unterstützung der Ford Motor Company entwickelt und debütierte im Lotus 49, den Colin Chapman auf den Weg gebracht hatte.

In einer Erzählung, die drei Jahrzehnte technischer und kultureller Revolution umfasst, zeigen die Rennwagen — fast vollständig Ausdruck britischer Ingenieurskunst, mit Ausnahme der von Ferrari gebauten Modelle —, wie das Vereinigte Königreich zum Motor einer Transformation wurde, die die Formel 1 für immer veränderte und die gesamte weltweite Automobilindustrie beeinflusste.

Der Ferrari 640 wird bis zum 8. September in der Ausstellung Monaco et l’Automobile, de 1893 à nos jours im Grimaldi Forum in Monte Carlo zu sehen sein.

Ausstellungsrundgang

Der Ausstellungsrundgang geht von einem multidisziplinären Ansatz aus, den auch das Team aus Ko-Kuratoren an der Seite von Giuliano Sergio spiegelt: Davide Lorenzone, Konservator, und Ilaria Pani, Leiterin des Dokumentationszentrums im MAUTO; Maurizio Torchio, Leiter des Centro Storico Fiat, und Roberto Giolito, Head of Heritage Stellantis Italy. Dazu kommen als Fachkräfte für ihre jeweiligen Forschungsgebiete und Autoren der Beiträge im Katalog: Clino Trini Castelli, Designer, Maurizio Cilli, Architekt und Künstler, Mauro Coppini, Journalist, Manuel Orazi, Architekt, und Roberto Vaccà, Werbefachmann.

Fahrzeuge

In der Ausstellung im MAUTO sind neun repräsentative cc für die Geschichte der berühmten italienischen Marke zu sehen: der Eldridge Mefistofele von 1923, der mit seiner schwungvollen Silhouette und dem mächtigen Körper eins der ersten Beispiele für ein Rekordfahrzeug ist; der 508 Balilla von 1932, ein kompaktes, wirtschaftlich günstiges Fahrzeug, das den Übergang von der Produktion für die Elite zu einer Idee der Massenmobilität darstellt; der 500 A Topolino von 1936, revolutionär im Design und konzipiert als agile, flinke Mobilitätslösung, der Generationen von City Cars inspirierte; der 8V der von 1952 bis 1954 für ein exklusives Publikum hergestellt wurde; der 600 von 1955, der sich durch eine schlichte, aber innovative Architektur auszeichnet und das Leben der Benutzer einfacher und angenehmer machen sollte; der 124 Abarth von 1973, der die Essenz der Rennwagen verkörpert; der X1/23 prototipo von 1974, ein hochmodernes Concept Car als E-Zweisitzer, der mit seinem emissionslosen Antrieb und dem leichten, ultrakompakten Design die Zukunft der nachhaltigen Mobilität vorwegnahm; der Panda 30 von 1982, zusammen mit dem 500 der italienische Kleinwagen par excellence; der 500 Riva von 2016, ein exklusives Schmuckstück für Luxusliebhaber mit erlesenem Design. „Special Guest“ ist der Nuova 500 “La Prima” Cabrio, eine nachhaltige, hoch technologische Neuinterpretation einer zeitlosen Ikone des italienischen Designs.

Die Werke

Diese Fahrzeuge werden begleitet von einer reichhaltigen Auswahl an herausragenden Kunstwerken, Archivdokumenten, Fotos, grafischem und audiovisuellem Material, die dazu beitragen, die visuelle Vorstellungswelt des Unternehmens zu vermitteln: von Werbeplakaten und -skizzen vom Anfang des letzten Jahrhunderts, u.a. von Leopoldo Metlicovitz und Plinio Codognato gestaltet – in denen sich der Übergang von der ästhetischen Jugendstilkultur zur glänzenden Kraft der neuen technischen und mechanischen Möglichkeiten vollzieht, die den Futurismus inspirierten – bis zu Gemälden von Mario Sironi, Carlo Carrà und Felice Casorati die eine außerordentliche Darstellung der Moderne zeigen, die Fiat zwischen den beiden Weltkriegen anstrebte; von Zeichnungen von Marcello Dudovich und Giuseppe Romano die sich der Frauenfigur widmeten, die in der Moderne der zwanziger Jahre im Mittelpunkt stand, bis zu einer Serie von Fotos die Luigi Ghirri in den neunziger Jahren im Palazzo Grassi aufnahm.

Il progetto di allestimento

Il progetto di allestimento della mostra, realizzato dallo studio Leftloft, interpreta alcune delle caratteristiche genetiche della Fiat attraverso scelte semplici e funzionali riproposte in chiave innovativa. Una catena di montaggio, appositamente reinterpretata, si svolge nello spazio interrompendosi e ricominciando in un gioco di rimandi e portando con sé testimonianze e immagini come molecole distintive di un DNA articolato e complesso, in un percorso di focus tematici. Tutto intorno, una proiezione immersiva e cangiante fa da scenografia di contesto, raccontando lo scorrere di 125 anni di cambiamenti sociali, di personaggi, di stili di vita, di accadimenti storici che si sono intrecciati con la storia della Fiat.

Centro Storico Fiat

Il Centro Storico, in via Gabriele Chiabrera 20 a Torino, ospita fino a domenica 4 maggio – il progetto espositivo Memoria e conflitti,  spin off della mostra.

Il Centro storico Fiat conserva più di duemila immagini e trecento faldoni di documenti dedicati al tema della conflittualità. Scioperi, manifestazioni, vertenze, volantini, comunicati aziendali, lungo tutto il corso del Novecento. Parte di questo materiale è stato raccolto da chi aveva il compito di garantire la sicurezza aziendale. Foto scattate da dietro le finestre degli uffici verso il basso e il fuori di chi stava premendo ai cancelli. Colpisce, in particolare, la collezione di volantini, unica nel suo genere. Giorno per giorno, attraverso i decenni, i sorveglianti – con cura più attenta di qualsiasi archivista – annotano e allegano tutti i volantini lanciati, distribuiti o fatti trovare dentro e fuori gli stabilimenti. Qualche volta specificano luogo e ora esatti: quale porta di Mirafiori; quale bagno di operai o impiegati; quale striscione, in quale officina.

Si ringraziano: Associazione culturale Vera Nocentini, Fondazione di studi storici Gaetano Salvemini, Fondazione Istituto piemontese Antonio Gramsci,  Gruppo Dirigenti Fiat,  ISMEL – Istituto per la Memoria e la Cultura del Lavoro, dell’Impresa e dei Diritti Sociali. 

Il catalogo

Accompagna la mostra il catalogo Skira Arte nel quale un ricco e significativo apparato iconografico – fatto di immagini d’epoca, disegni, fotografie, bozzetti e manifesti – accompagna i contributi di Giuliano Sergio, Maurizio Cilli, Mauro Coppini, Roberto Giolito, Manuel Orazi, Clino Trini Castelli e Roberto Vaccà.

Partner

Unter der Schirmherrschaft von:

Mit Unterstützung von:

In Zusammenarbeit mit:

Die Initiative gehört zum Programm:

Public Program

Im Rahmenprogramm zur Ausstellung – der größten und umfassendsten, die ihm je gewidmet wurde – werden fünf Gesprächs- und Diskussionsveranstaltungen organisiert: Rennfahrer, Journalisten, Planer, Sachverständige und Freunde, die engen Vertrauten und die ewigen Rivalen zeichnen gemeinsam ein vollständiges Porträt des unvergessenen Champions.
Viele persönliche Berichte von Menschen, die ihn kannten und seine atemberaubende Karriere in verschiedener Weise beeinflussten.

Das Public Program ergänzt das kulturelle Angebot des MAUTO und regt Überlegungen zum Thema Auto und Mobilität an. Das Programm nutzt verschiedene Ausdrucksformen und interdisziplinäre Ansätze, um eine zeitgemäße, transmediale Reflexion anzuregen.
GESCHICHTEN, VISIONEN, KLÄNGE. Das Veranstaltungsprogramm umfasst Gespräche, Buchvorstellungen, Filmaufführungen, Konzert- und Performance-Events im Wechsel: Die Geschichten beziehen Kunst, Design, Literatur und Aktuelles ein, visuelle Streifzüge reichen vom Autorenfilm über Künstlervideos bis zu Dokumentarfilmen, die Klangerlebnisse mit Autoren und Interpreten, Ensembles und Solisten bewegen sich zwischen allen musikalischen Genres.

Einige der Veranstaltungen im Programm – alle kostenlos und mit Voranmeldung – gehen von den Themen aus, die in den Sonderausstellungen und der Forschungsarbeit im Restaurierungs- und im Dokumentationszentrum im Mittelpunkt stehen.

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